Bitcoin Kurs: Kryptowährung gewinnt wieder an Wert

Der Bitcoin gewinnt wieder an Aufwind. Seit Ende Juli 2019 geht der Kurs wieder Bergauf. Momentan liegt die Kryptowährung wieder bei knapp 10.500 Euro. Doch warum ist die digitale Währung wieder so beliebt?

Obwohl der Bitcoin als sehr volatil gilt, wurden durch die Kryptowährung schon einige Menschen zu Millionären. Spätestens seit dem Hype im Jahr 2017 weiß auch jeder darüber bescheid. Durch den folgenden Kurssturz wurde die Kryptowährung aber wieder unbeliebter und quasi zum Nischenprodukt. Am 5. August knackte der Bitcoin wieder die Marke von 10.700 Euro, während es am Vortag noch knapp 9.800 Euro waren.

Alternative zu FIAT-Währungen

Der Bitcoin gilt als digitales Gold und als Alternative zu den konventionellen Währungen, also Euro, US-Dollar und Yen. Durch ein gebeuteltes Finanzsystem und globalen Konflikte sind insbesondere die Kryptowährungen nun gefragt.

Der Bitcoin wird von keiner Notenbank ausgegeben, sondern agiert komplett autark. Jeder mit ordentlich Rechenpower (beziehungsweise einem größerer Mining-Farm) kann sich den Bitcoin sogar selbst herstellen — allerdings ist der Bitcoin auf 21 Millionen Coins begrenzt.

Virtuelle Währungen lassen sich außerdem auch kaum von den Staaten kontrollieren. Durch die Blockchain gibt es außerdem ein sehr anonymes System, wodurch jeder innerhalb von Sekunden ein eigenes „Konto“ (Wallet) erstellen kann. Danach gibt es die Möglichkeit wieder in binnen weniger Sekunden einen Coin von Person A zu Person B zu versenden. Ob sich die andere Person nun auch in Deutschland aufhält oder in China ist nicht von Bedeutung. Die Transaktionsgebühren bleiben niedrig.

Dieses Potenzial ist gewaltig. Der US-Konzern Facebook bringt auch seine eigene Kryptowährung in Beisein mit weiteren nennenswerten Marken auf den Markt: Libra. Die Währung ist aber zu beginn noch zentral gesteuert. Nach und nach wird die Kontrolle darüber die Community erhalten.

Gründe für Schwankungen im Markt

Der Aufstieg der Kryptowährung hatte mehrere Gründe. Zu einem wurde der Bitcoin in den USA zu einem Zahlungsmittel. Im US-Einzelhandel lässt sich an der Kasse mit der virtuellen Währung bezahlen. Unter anderem unterstützt auch die Lebensmittelkette Whole Foods den Bitcoin, die Supermarktkette gehört neuerdings zu Amazon.

Die Investment-Firma Fidelity wolle die virtuelle Währung laut Informationen von Bloomberg ebenfalls seinen Kunden als Anlagemöglichkeit verkaufen. Weitere Giganten wie Starbucks haben außerdem ein Interesse bekundet.

Durch den Beitritt von Facebook kam es außerdem zu einer Angst im Markt. Anleger hatten plötzlich Angst einen Trend zu verpassen. Die Marktkapitalisierung schoss nach oben. Das führte zu der Reaktion, dass andere Anleger wiederum verkauft haben, um den Gewinn mitzunehmen. Das führte dazu, dass es eine ausreichende Verfügbarkeit gab — der Kurs ist wieder gesunken.

Geht es jetzt wieder bergauf? Experten gehen davon aus, dass der Wert dieses Jahr noch auf 18.000 Euro steigen könnte. Das wäre zugleich auch ein neues Allzeithoch. Eine detaillierte Bitcoin Kurs Prognose 2019 können wir hier nicht liefern, sondern verweisen eher auf Profis.

Die Zukunft von Kryptowährungen

Wie sieht die Zukunft aus? Lohnt sich noch ein Investment? Die Frage, die sich hierbei stellt ist, ob Kryptowährungen noch Potenzial nach oben haben. Menschen investieren in die Währungen und hoffen dabei auf das große und schnelle Geld. Doch dabei steckt viel mehr hinter den Coins.

Enthusiasten sehen darin wieder eine Rückgewinnung an Selbstbestimmung. Geld wird wieder unabhängiger von Banken und die Kontrolle des einzelnen Menschen nimmt ab. Der Mensch ist für Regierungen plötzlich nicht mehr so durchsichtig.

Wenn das Potenzial verstanden wird, dann könnte es zu einem großen Knall im Markt kommen — aber im positiven Sinne. Andere Kryptowährungen bieten sogar noch eine ganz neue Technologie. Über IOTA kann automatisch am Parkhaus bezahlt werden. Das „Internet der Dinge“ wird in den kommenden Jahren ein großes Thema und Kryptowährungen werden sich mittendrin wieder befinden — ob als Währung oder als Informationsträger.

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