Gegenbeweis SRT

Vielleicht ist es doch so, dass jemand der ausserhalb des Faches steht.....leichter ungewöhnliche Schritte in völliges Neuland setzen kann, als derjenige, dessen Karriere als Physiker unmittelbar von der Meinung seiner Fachkollegen abhängt.

Anton ZEILINGER, einer der bedeutendsten Quantenphysiker unserer Zeit  in „Einsteins Schleier“

Wissenschaft ist vielfach keine echte Wahrheitssuche mehr, sondern Glaubenssache. ..................... die Naturwissenschaft ist ein Glaubenssystem wie jedes andere, und meine Theorie hat nicht in dieses Glaubenssystem gepasst.

 Michael POLIANY, Entdecker der chemischen Absorption, dessen Theorie 50 Jahre von Fachleuten abgelehnt wurde

In seinem im April 2007 im Piper Verlag München - Zürich erschienenen sehr informativen Buch “Die letzten Rätsel der Wissenschaft” 3. Auflage Januar 2008 S. 64 f schreibt der Physiker Felix R. Paturi:

“ Einen zusammenstellenden Bericht über die Gedanken von Kritikern der Relativitätstheorie aus jüngerer Zeit stellte im Februar 2004 die Ingelheim Consulting GmbH in München ins Internet. Die Arbeit geht auf die Betrachtungsweise Einsteins ein, der theoretisch herleitet, dass in einem so genannten Inertialsystem, also einem in sich geschlossenen System , das sich als Ganzes mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, die Zeit so schnell verstreicht, wie es eine Stoppuhr in diesem System messen würde. Eine Stoppuhr in einem anderen, relativ zum ersten bewegten System gleicher Art würde zwar einen gleichartigen Zeitablauf dokumentieren; könnte man aber beide Uhren miteinender vergleichen, wären die auf ihnen gestoppten Zeiten verschieden. Entsprechende Experimente wurden tatsächlich durchgeführt, indem man zwei genau gleich gehende Chronometer in zwei superschnellen Flugzeugen in entgegengesetzten Richtungen um die Erde schickte und danach die Zeiten verglich. Es ergab sich die von der Relativitätstheorie vorausgesagte Zeitdifferenz. Dieses Phänomen erklärt sich nach der Relativitätstheorie dadurch, daß die Lichtgeschwindigkeit im System 1 gegenüber System 2 gleich der Lichtgeschwindigkeit in System 2 ist. Zugleich aber sind beide Lichtgeschwindigkeiten miteinander identisch. Hier liegt der Kern der Relativitätstheorie. Die bei Ingelheim Consulting zu Wort kommenden Wissenschaftler betrachten nun nicht zwei, sondern drei verschiedene Inertialsysteme mathematisch und gelangen nach umfangreichen, aber prinzipiell einfachen Rechenschritten zu einem Widerspruch. Sie kommen zu dem Ergebnis, daß bei Anwendung der speziellen Relativitätstheorie die Lichtgeschwindigkeit nicht in allen drei Systemen identisch sein kann, bzw. dass höhere Geschwindigkeiten als die des Lichts möglich sein müssen. Entweder trifft das zu oder das Formelwerk der speziellen Relativitätstheorie ist fehlerhaft, so die Quintessenz der Berechnungen.

Niemand vermag heute zu sagen, wie die Kontroverse schließlich ausgehen wird. Allerdings sind beide Seiten fest davon überzeugt Recht zu  haben. Einige vom Nimtz-Experiment völlig unabhängige Beobachtungen scheinen derzeit aber darauf hinzuweisen, dass an der Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit doch etwas dran ist....”

Unsere damalige Seite hatten wir inzwischen wieder aus dem Netz genommen, da sie im Grunde nicht zu unserer Geschäftstätigkeit passt.

Aufgrund der Feststellung von PATURI, daß zu unserem Beweis des inneren Widerspruchs der Relativitätstheorie umfangreiche Rechnungen notwendig seien (bei denen ein Nichtmathematiker leicht die Übersicht verlieren kann), wollen wir den Widerspruch noch einmal kurz nur mit Hilfe des MINKOWSKI-Diagramms erläutern.

Das einfachste Bild der SRT (=Spezielle Relativitätstheorie) erhalten wir mit Hilfe des Minkowski-Diagramms.

Die SRT hat als Grundlage die Annahme (=das Axiom), daß die Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen konstant sei.  Ein Axiom ist eine Annahme, die logisch nicht bewiesen werden muß, sondern aufgrund von Beobachtungen gemacht wird.

Das heißt, daß ein bewegter Körper, der sich mit der Geschwindigkeit v in Bewegungsrichtung  des Lichtstrahls bewegt, die identische Geschwindigkeit c mißt wie derselbe Körper, wenn er sich entgegen dem Lichtstrahl bewegt.

Die Formel für die Geschwindigkeit v = (Weg l)/(Zeit t) würde nun fordern, daß wenn ein Lichtstrahl die Geschwindigkeit c (im absolut ruhenden Raum) hat, im ersten Fall der Körper die Geschwindigkeit c+v mißt (wenn der Lichtstrahl den Anfangspunkt des Weges l durchstößt, entfernt sich der Endpunkt des Weges ja weiterhin) und im zweiten Fall müsste der Körper die Geschwindigkeit c-v messen.

Auch die genauesten Messungungen von heute (MICHELSON-MORLEY-Experiment) zeigen, daß kein Geschwindigkeitsunterschied feststellbar ist. Diese Messungen sind damit experimentelle,immer wieder wiederholbare Beobachtungen.

Eine physikalische Theorie sollte sich mit den praktischen Erkenntnissen der Physik decken. Daher änderte EINSTEIN in der Formel der Geschwindigkeit die Länge (Zähler) und  der Zeit (Nenner). Dies ist die Grundlage seiner Theorie. Alle weiteren Formeln sind logische Folgerungen, um eine logisch geschlossene, in sich widerspruchsfreie Theorie zu errichten - die Spezielle Relativitätstheorie SRT.

Figur 1: MINKOWSKI-Diagramm

Im MINKOWSKI-Diagramm betrachten wir den Zusammenhang von Raum und Zeit.

Die waagrechte (x-) Achse entspricht einer Länge im ruhenden System, die senkrechte (y-) Achse der Zeit. Die Lichtgeschwindigkeit als Funktion von Weg und Zeit ist die Winkelhalbierende zwischen den beiden Achsen.

Wenn sich nun ein Raumpunkt eines zweiten (bewegten) Systems entlang der Längenachse des Ruhesystems bewegt, ist dessen Zeitachse zur Zeitachse des Ruhesystems geneigt. Da auch im bewegten System die Lichtgeschwindigkeit gleich groß sein soll wie im Ruhesystem, muß auch für das bewegte System die Lichtlinie die Winkelhalbierende sein.

Die genauen Zusammenhänge können Interessierte in den einschlägigen Büchern zur SRT nachlesen.

Wenn nun zwischen einem Ruhepunkt und einem bewegten Punkt ein Lichtsignal hin und hergespiegelt wird, ergibt sich die eingezeichnete Lichtlauflinie (=Zick-Zack-Linie zwischen den beiden t- Achsen). Vergleichen wir nun die Zeitspanne zwischen zwei Zeitpunkten, in denen das Lichsignal beim Ruhepunkt ist, dann erkennen wir, daß die Länge auf der t(ruhe)-Achse länger ist als die Länge auf der t(bewegt)-Achse. (Man fälle dazu das Lot vom Lichtpunkt auf t(ruhe) auf t(bewegt). Wir erhalten damit ein rechtwinkliges Dreieck, bei dem die Länge t(ruhe) Hypothenuse ist und Lot und t(bewegt) die Katheten.)

Aus dieser Tatsache schlossen EINSTEIN und seine Anhänger, daß die Zeit im bewegten System langsamer vergeht als im Ruhesystem. Verschiedene Versuche schienen diese Annahme zu stützen.

Daß aber der unterschiedliche Zeitverlauf einen inneren Widerspruch der SRT kreieren würde, ergibt sich, wenn wir drei Beobachter ansehen.

Nun sehen wir uns die Verhältnisse für einen Beobachter an, der auf der Mittellinie zwischen den beiden vorherigen Beobachtern ruht. Jeder dieser beiden vorherigen Beobachter bewegt sich mit der gleichen Geschwindigkeit zum Mittenbeobachter. Also müssen auch deren Zeitfunktionen identisch sein, wenn für den Mittenbeobachter die Lichtgeschwindigkeit konstant sein soll.

Nach dem Vorhergesagten muß deren Zeitfunktion aber unterschiedlich sein, wenn die Lichtgeschwindigkeit für die beiden vorherigen Beobachter konstant sein soll. 

 

Fig.2: MINKOWSKI-Diagramm zum Nachweis des Widerspruchs in der SRT

Nach Einstein müßten, da auch für den Mittenbeobachter der rechte und der linke Beobachter bewegt  sind, bei beiden die Zeit weniger schnell vergehen als im eigenen System. Also vergeht im Mittensystem eine Zeitspanne im rechten System genauso schnell wie im linken System

Nach den Formeln für die relativistische Addition aber muß für den linken Beobachter die Zeit im Mittensystem langsamer vergehen als im eigenen, aber schneller als im rechten. Also muß für den linken Beobachter die Zeit viel langsamer vergehen als im eigenen System.

Ebenso muß für den rechten Beobachter die Zeit im Mittensystem  langsamer vergehen als im eigenen. aber schneller als im linken

Für den Mittenbeobachter gilt:          t(mitte) >t(rechts)=t(links)

Für den linken Beobachter gilt:         t(links) > t(mitte) > t (rechts)

Für den rechten Beobachter gilt:       t(rechts) >t (mitte)> t(links)

Es gilt somit nicht die Transitivität von Beziehungen, die aber die SRT unterstellt.

t(mitte) ist eine Normzeit, aufgrund der ein Widerspruch entsteht. Beim linken Beobachter geht die Uhr schneller als beim Beobachter in der Mitte und viel schneller als beim Beobachter rechts.

Beim Beobachter rechts geht die Uhr schneller als in der Mitte und viel schneller als bei dem links.

Ein weiteres Beispiel, welches als INGELHEIM-Paradoxon diskutiert wurde:

Auf einem Tisch seien sechs Spiegel aufgebaut, die ein Lichtsignal auf dieser 6- eckigen Bahn spiegeln. In einer Zeiteinheit durchlaufe das Lichtsignal n - mal die Bahn. In dieser Zeiteinheit kreise der Beobachter A 2-mal in Laufrichtung des Lichts um den Tisch, der Beobachter B 2 - mal gegen die Laufrichtung des Lichts. Bei A kommt das Lichtsignal nur    n -2 mal vorbei, bei B n+2 mal. Da beide sich gleich schnell um den Tisch bewegen sollte die Raumkontraktion identisch sein. Aber die Lichtgeschwindigkeit ist für beide Beobachter damit unterschiedlich. (Digitalisierung der Lichtgeschwindigkeit)

Damit lässt sich ein innerer Widerspruch der SRT konstruieren. Da eine Theorie aber in sich widerspruchsfrei sein muß, um wahr zu sein, ist die SRT falsch. Da die LORENTZ-Transformationen eine logisch korrekte mathematische Gruppe bilden, muß ein Axiom falsch sein.

Also muß die als wahr angenommene Grundannahme der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen (das logisch nicht beweisbare Grundaxiom der SRT) falsch sein.

Praktische Widerlegung 1:

Im Jahre 1994 maß der Kölner Günter NIMTZ Überlichtgeschwindigkeiten bei Tunnelexperimenten. Er interpretierte diese Versuche als erste praktische Widerlegung der  SRT (Spezielle Relativitätstheorie). Die Physiker Raymond CHIAO (Berkeley) und Aephraim STEINBERG (Toronto) interpretierten die Versuche anders als NIMTZ und erklärten auf diese Weise könne man zumindest keine informationen mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen, also auch keine Ursächlichkeiten.

Daraufhin prägte NIMTZ bei einem Versuch im Jahre 1997 durch Frequenzmodulation diesen Mikrowellen Mozarts 40. Symphonie auf und übertrug diese Signale mit 4,7-facher Lichtgeschwindigkeit. Tatsächlich war am Ausgang die Frequenzmodulation des Eingangs feststellbar. NIMTZ argumentierte damit, daß ein Musikstück wohl Information sei und damit Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit möglich sei.

 Praktische Widerlegung 2:

Im September 2011 wurden vom CERN in Genf auf einer 370km langen Messstrecke Überlichtgeschwindigkeiten an massebehafteten Teilchen gemessen.

Im November 2011 (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,798553,00.html ) wurden in einem Kontrollversuch diese Messungen bestätigt.

Bereits einer der größten Mathematiker aller Zeiten, der englische Mathematiker und Philosoph BERTRAND RUSSEL, erklärte die SRT kurz nach ihrer Veröffentlichung zu einem HOAX (=Scherz, Jux). Wenn der Beobachter A ruht und der Beobachter B zu ihm bewegt ist, dann ist von B aus gesehen natürlich der Beobachter A bewegt. Also müsste auch der Umkehrschluß gelten.

Anhänger der SRT versuchten diesen Einwand zu entkräftigen, indem sie erklärten, daß zum Uhrenvergleich Beschleunigungen notwendig würden, die die Gegebenheiten relativistischer Erscheinungen neutralisieren würden. Ob sie sich durch diese Erklärung wirklich überzeugt fühlen, wissen wir nicht. Die SRT würde damit zu einer sinnlosen Gedankenspielerei.